St. Martins Umzug

Wir veranstalten immer wiederkehrende Veranstaltung für unsere Patienten und Angehörigen, um Ihnen die schwere Zeit ein wenig leichter zu machen.

Sehr beliebt ist z.B. unser St. Martins Umzug.

Karneval 2015

Unsere jährliche Karnevalsveranstaltung bietet den jungen Patienten ein wenig Abwechslung und durch den Veranstaltungsort direkt in der Klinik können fast alle Patienten teil nehmen.

Eine ganz besondere Initiative!
Der kleine Teddybär und seine Freunde
oder
Die Geschichte vom Weihnachtsbaum an der Kempener Allee

Viele schöne Märchen und Geschichten beginnen ja mit den Worten: Es war einmal… Und so ist es auch mit unserer Geschichte vom kleinen, starken Teddybären und seinen Freunden.

Es waren einmal drei Mitglieder des Bürgervereins Kempener Feld. Diese drei, genauer gesagt die Eheleute Herbert und Brigitte Grenz und die Seniorenbetreuerin des Viktorheims, Anni Schrick, zogen aus um den kleinen Teddybären bei seiner Aktion zu unterstützen. 

Hierzu fasten sie den Plan, bei vorweihnachtlicher Stimmung, einen Weihnachtsbaum aufzustellen, Glühwein, Berliner und Würstchen anzubieten, um so Spenden zu sammeln. Gesagt, getan, nachdem alle Formalitäten erledigt und alle Genehmigungen eingeholt waren, wurde diese Idee zur Wirklichkeit und auf dem Vorplatz der Sparkasse Krefeld, zwischen Kempener Allee und Bückerfeldstraße im Jahr 1990 erstmals “der Baum” aufgestellt und fleißig gesammelt. Der Anfang war also gemacht und eine hoffentlich unendliche Geschichte nahm ihren Lauf.

Bald  beschloss man jedoch den “Tatort” an die Kempener Allee 190, auf den Vorplatz der dortigen Geschäfte zu verlegen. Die Verhandlungen mit den Hauseigentümern und den ansässigen Geschäftsinhabern waren bald positiv abgeschlossen und man machte sich an die Planung, das Verkaufsangebot zu erweitern und noch interessanter zu gestalten.

Die Sache fand schon bald weiteres Interesse und Unterstützung aus dem Kreis des Bürgervereins und der näheren Bekanntschaft, indem sich Annegret Augusto, Elsbeth Lang und Christel Sprenger, der Gruppe anschlossen.

Bei den Planungen und Besprechungen für die weiteren Aktivitäten wurden dann auch schon bald die Familien eingespannt, sodass auch Elisabeth Dazenko, Ute Schrick  und Melanie Koch  hinzukamen.

Hiermit bekam die Aktion auch andere Dimensionen und Vorschläge. Nunmehr war dem Ideenreichtum keine Grenzen mehr gesetzt. Mit viel Liebe zum Detail wurden Adventkränze, weihnachtliche Dekoartikel, Weihnachtsmänner, Geschenkverpackungen, Holzarbeiten- und Schnitzereien, hausgemachte Plätzchen (nach Großmutters Rezept), Liköre, Kräuteröle, Marmeladen und vieles, vieles, mehr angefertigt und kreiert.

Nunmehr war es jedoch erforderlich, dass immer mehr Helfer benötigt wurden, da dieses erweiterte Angebot großen Anklang fand.

Der jährliche “Kleine Weihnachtsmarkt des Teddybären”, der nicht mehr wegzudenken ist und viele  Stammkunden- und Besucher gefunden hat, ist inzwischen eine Institution an der Kempener Allee.

Insbesondere, die jährlich steigende Nachfrage an handgefertigten Adventkränzen stellt alljährlich eine logistische und planerische, sowie zeitintensive Herausforderung dar.

Daher sei an dieser Stelle allen Ungenannten (Ehemänner, Freunde und Bekannte) gedankt, die durch ihre helfenden Hände, die gesamte Logistik, sowie den Auf- und Abbau der Zelte und Stände unterstützen oder auch ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellen oder bei der großen Adventkranzproduktion dabei sind.

So kam es dann, wie es kommen musste. Da sich keiner dem Charme des kleinen Teddybären entziehen konnte und Ute Schrick im Kreise ihrer Freunde und Bekannten wilderte um vorweihnachtliche Bastelabende zu organisieren, war eine neue, schlagkräftige Kreativabteilung geschaffen. Aus den vorweihnachtlichen Treffen wurde zwischenzeitlich eine ganzjährige Einrichtung und Evi Thorissen, Dita Lüttges, Melanie Koch, Helma Esch, Angela Nemitz, Beate Göbels, Elisabeth Dazenko und Ute Schrick sitzen auch bei 25 Grad auf der Terrasse zusammen, um neue Modelle von Nikoläusen und Osterhasen in Angriff zu nehmen . Denn wer Nikoläuse kann, der kann auch Osterhasen und mehr. Die Erweiterung im Freundeskreis der Aktion Teddybär hatte dann auch weitreichende Folgen.

Durch die immer neuen Kontakte und Beziehungen entwickelte es sich, dass nunmehr verschiedene Brauchtumsfeste, wie Osterbasare, Schützenfeste, Gartenfeste, Hülser Bottermaat, Martinsfeiern und Weihnachtsmärkte beschickt werden. Das ganze Jahr über stellt das Pächterehepaar Görlich, im Gartenbauverein Inrath, den Schankräum für ein wechselndes Verkaufsangebot zur Verfügung. Ebenso zählen einige Mitglieder der Turnerschaft St. Tönis, Ärzte und Bedienstete der Pathologischen Abteilung, der Dermatologischen Klinik HELIOS-Klinken Krefeld sowie die Schützenbruderschaft Inrath zu den treuen und unterstützungsfreudigen Kunden.  Alleine durch diese überörtlichen Aktivitäten konnten in den Jahren 2013 und 2014 insgesamt etwa  4400,00 Euro zusätzliche Spendengelder dem Bürgerverein Kempener Feld zur Verfügung gestellt und an die Aktion Teddybär überwiesen werden.

Da auch diese Expansion wieder ein Mehr an Hilfe und Unterstützung erfordert, sind wir froh, dass wir seit einiger Zeit auch noch einmal “Nachwuchskräfte” bekommen konnten, indem auch Steffie Göbels, Jutta Nolte, Yvonne Waltersdorf und Judith Schmitz zu Freunden und Helfern des kleinen Bären geworden sind.

Nachdem im Jahre 2013 die Räumlichkeiten im Viktorheim der Pfarre St. Elisabeth nicht mehr zur Verfügung standen, stellte sich die Frage, wo und ob überhaupt noch die Fertigung der nahezu 150 Adventkränze stattfinden könnte. Kurzfristig konnte dann über die Verwalter im Gemeindehaus am Kloster Inrath (Familie Berger und Frau Strümpel) eine Alternative gefunden werden und es konnte weitergehen.

Abschließend und ganz herzlich sei hier auch noch einmal allen Helfern, Spendern und Unterstützern gedankt, die es ermöglicht haben, dass vom Bürgerverein Kempener Feld, für die Jahre 2013 und 2014 zusammen fast 8000,00 Euro gespendet werden konnte.

Hiermit endet unsere Geschichte vom kleinen Teddybären und seinen Freunden wie jede schöne Geschichte.

Und wenn sie nicht zu müde sind, dann sammeln und spenden sie noch heute.